220 Erſter Theil. Griechiſche Philoſophie. Gattungen ſelbſt, und ſo durch ſte ſelbſt zu ihnen am Ende ge- lange. (voig eideow aubroig di abra» eig abr&, xat Tekeurä eig ei07.)“ . Dieß zu erkennen, iſt das Intereſſe und das Ge- ſchäft der Philoſophie ; dieß wird vom reinen Gedanken an und für fich erforſcaZ&EyeoFar), vom Seyenden und Gedachten betrachtet wird, klarer (o>peoz890», richtiger), ſey als was von jenen genannten Wiſſenſchaften, welchen &e Hypotheſen Principien ſind, und wo die, welche ſic betrachten, genöthigt find, mit dem Verſtande (77) d&ia»olg), . aber nicht mit den Sinnen zu betrachten. Weil fie nicht auf das abſolute Princip (80x7») überhaupt hinaufſteigen in ihrer Betrachtung , ſondern .aus Hypotheſen ſpekuliren: ſo ſcheinen ſie nicht den Gedanken bei dieſen Gegenſtänden ſelbſt zu haben (v0ö» odx Toxe zept avrd), ob dieſe Gegenſtände gleich Ge- danken find mit einem Princip (voyro» 0yrwy uerä &px7s). Die Verfahrungsweiſe (Denkweiſe, ES») der Geometrie und der ihr - verwandten Wiſſenſchaften ſcheinſt Du mir Raiſonnement (d18votav) zu nennen; und hiermit ſo, daß das Raiſonniren“ (Schließen, reflektirende Erkennen) „zwiſchen dem »oDs und der 05a fich befindet. =- Du haſt ganz richtig aufgefaßt. Gemäß dieſen vier Unterſcheidungen, will . ich die vier Verhaltungsweiſen der Seele nennen: a) »07yo15, Begreifen, Denken von dem Höchſten (872 .7G ävwrarw); ß) &dravorc von dem Zweiten (Erzi zG devr&gm); y/) das Dritte heiße Glaube (7rior:tg)“ zu Thieren, Pflanzen weil ſie lebendig, homogener, identiſcher mit uns, == wahre Meinung; 0) „und das Letzte die Vorſtellung oder das bildliche Wiſſen“ (8ixao(«, imaginatio, assimilatio). „Das find Stufen der Wahrheit, Klarheit.“ *) 'x) De Republica VI, p. 509 -- 511 (p, 321 -- 323).