Erſter Abſchnitt. Philoſophie des Plato. 187 tere Ausführung und Realität, die bloße Vorſtellung ein, an die Stelle des Fortgehens im Begriffe =- Mythen, ſelbftgebildete Be- wegungen der Vorftellung, oder aus der finnlichen Vorſtellung aufgenommene Erzählungen, dur) Zu viel finden die Aelteren, ſogenannten Neuplatoniker, welche a) Theils, wie fie die griechiſche Mythologie allegorifirten, ſie 'als einen Ausdru> von Jödeen darſtellten (was die Mythen allerdings ſind), ebenſo die Ideen in den platoniſchen Mythen erſt her- ausgehoben., wodurch fie die Mythen erſt zu Philoſophemen machten: denn darin befteht das Verdienſt der Philoſophie, daß das Wahre in der Form des Begriffes iſt; 28) Theils was in der Form des Begriffes bei Plato iſt, ſo für den Ausdru> des abſoluten Weſens (die Weſenlehre im Parmenides für Erkennt- niß Gottes) nahmen, daß Plato ſelbſt es nicht davon unter- ſchieden habe. Es iſt in den platoniſchen reinen Begriffen nicht die Vorftellung als ſol